-
Begrüßung und Eröffnung
Ralph WarnkeSep. 06
-
V1-2 - Das worauf wir schauen, vergrößert sich Schätze heben - Werte leben
Thomas GottschlichSep. 06
-
V2-2 - Weniger atmen. Besser leben! Dysfunktionale Atmung und ihre Wirkung auf die Gesundheit
Dr. Ralph SkubanSep. 06
-
V2-1 - Warten mit Mehrwert Eine frühkindliche Intervention als gezielte Unterstützung zur aktiven Gestaltung bis zum Therapiebeginn
Sabrina RheindorfSep. 06
-
V3-2 - Wie gelingt Motivation? - Neurobiologie des Erfolgs
Freddy PotschkaSep. 06
-
V3-1 - Neuro- und sensomotorische Regulationsstörungen bei Kindern mit frühkindlichen persistierenden Reaktionen - ein Paradigmenwechsel
Dr. Wolfgang GündelSep. 06
-
V4-1 - Funktion sichtbar machen - Therapie messen – Konservativ orthopädische Maßnahmen mit Hilfe des MediBalance Pro
Dr. Christoph MichlmayrSep. 06
-
V4-2 - Biofeedback in der Orthopädie, Rehabilitation und bei Diabetes
Markus StefkaSep. 06
-
V5-2 - HEG basiertes Neurofeedback (Hämoenzephalographie) bei Patienten mit ADS/ADHS, bei Patienten mit Konzentrationsstörungen sowie bei Patienten mit einer Schwerstmehrfachbehinderung
Dr. Christel Kannegießer-LeitnerSep. 06
-
V5-1 - Einsatz des Warnke-Verfahrens bei Menschen mit Down-Syndrom
Ralph WarnkeSep. 06
Dr. Anna Wunderlich kombiniert ihr Hintergrundwissen aus dem technisch ausgerichteten Bachelor in Sensorik und kognitive Psychologie für das Anwendungsfeld der Mensch-Maschine-Schnittstelle (M.Sc. Human Factors) mit den Methoden in der Neuroergonomie, die sie innerhalb ihrer Promotion erworben hat, um die Komplexität und Interaktion von Gehirnaktivität und Verhalten unter natürlichen Umständen aufzuschlüsseln. Dabei nutzt und entwickelt sie Methoden, die Gehirnaktivität im Zusammenhang mit Augenbewegungen auswerten und es so ermöglichen Gehirnprozesse in alltäglichen Situationen ungestört zu untersuchen.
Warum das Gehör uns stolpern lässt - Neurowissenschaftliche Untersuchung des Einflusses von Hörschädigung auf das Gehen
Fast die Hälfte der über 65-Jährigen ist von altersbedingter Schwerhörigkeit betroffen. Die Hinweise verdichten sich, dass diese sensorische Einschränkung sich auch auf den Bewegungsapparat auswirkt. Dabei ist bislang noch unklar warum das motorische und das kognitive System bei Schwerhörigkeit stärker interferieren. Eine neurowissenschaftliche Studie der TU Berlin ermöglicht die parallele Untersuchung von Gehirnaktivität, Gangparametern und kognitiver Leistung und vergleicht dabei junge und ältere Erwachsene mit älteren Menschen mit leichter Hörbeeinträchtigung. Die Ergebnisse zeigen, dass wenn Menschen eine zusätzliche Aufgabe beim Gehen lösen müssen dies sowohl das Gangbild als auch die Informationsverarbeitung im Gehirn verändert. Die Interferenz betrifft alle Verarbeitungsschritte und ist am stärksten bei älteren Personen mit Hörschädigung ausgeprägt, wenn sie eine visuelle Zusatzaufgabe lösen müssen. Das bedeutet, das besonders für diese Personengruppe gezielt Trainingsinterventionen entwickelt und eingesetzt werden sollten, damit sie alltägliche Mehrfachaufgaben weiterhin sturzfrei meistern können.
In Ihrem Vortrag erläutert Dr. Anna Wunderlich den Zusammenhang zwischen altersbedingter Hörminderung und erhöhtem Sturzrisiko.