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V2-2 - Weniger atmen. Besser leben! Dysfunktionale Atmung und ihre Wirkung auf die Gesundheit
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Dr. Wolfgang GündelSept.. 06
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V4-2 - Biofeedback in der Orthopädie, Rehabilitation und bei Diabetes
Markus StefkaSept.. 06
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V4-1 - Funktion sichtbar machen - Therapie messen – Konservativ orthopädische Maßnahmen mit Hilfe des MediBalance Pro
Dr. Christoph MichlmayrSept.. 06
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V5-1 - Einsatz des Warnke-Verfahrens bei Menschen mit Down-Syndrom
Ralph WarnkeSept.. 06
• Medizinstudium in Freiburg, dann Assistenzarztzeit
• Freie ärztliche Mitarbeiterin im Institut für Arbeits- und Sozialhygiene
• 1988 Facharztprüfung zur Fachärztin für Arbeitsmedizin
• 1993 Eröffnung einer Praxis – Schwerpunkt: entwicklungsauffällige Kinder, Kinder mit ADS/ADHS, LRS, Rechenschwäche und Sprachentwicklungsstörungen
• Hat die Psychomotorische Ganzheitstherapie® (PMG) entwickelt
• Buchautorin mehrerer Fachbücher zum PMG, Angleman-Syndrom, ADS
• Autorin mehrerer Artikel in medizinischen Fachzeitschriften
Neurofeedback gewinnt als Behandlungsform zunehmend mehr an Bedeutung. Das Spektrum an Behandlungs- und Anwendungsindikationen für Neurofeedback nimmt ebenfalls stetig zu. Eine der größten Herausforderungen im Einsatz von Neurofeedback ist die Behandlung von Kindern und Jugendlichen (insbesondere mit ADS/ADHS), da EEG-basiertes Neurofeedback leicht durch Artefakte beeinträchtigt werden kann. Beim HEG basierten Neurofeedback (Hämoenzephalographie) arbeitet man nicht mit etlichen Elektroden, die am Kopf befestigt werden, sondern mit einem kleinen HEG-Head-Set, welches über ein Stirnband auf der Stirn befestigt wird. Hierüber werden Infrarotlicht- und Rotlichtsignale abgegeben und deren Mischung, wie sie vom Präfrontalen Cortex (PFC) zurückgesendet werden, wieder aufgenommen. Diese empfangene Mischung an Signalen ist entscheidend dafür, ob ein Film auf dem zugeschalteten Computer läuft oder nicht.
Wegen dieser speziellen Handhabung ist die HEG (Hämoenzephalographie) auch bei Menschen mit Cerebralparese und Mehrfachbehinderung einzusetzen, da zum einen das Head-Set nicht so schnell verrutscht und zum anderen, sollte es vom Trainierenden abgezogen werden, schnell wieder zu befestigen ist.
Typisches HEG oder EEG basiertes Neurofeedbacktraining wird in der Regel einmal wöchentlich durchgeführt; dagegen ist das hier evaluierte Trainingssetting grundlegend anders konzipiert: Es wurde ein neuartiges HEG-Kompakttraining entwickelt, welches in der Praxis von Dr. Kannegießer-Leitner seit 2012 erfolgreich so durchgeführt wird. Die sonst über etwa ein Jahr währenden 30-40 wöchentlichen Sitzungen werden in Intensivtrainingsblöcken zusammengefasst, bei denen der Patient jeweils 3 getrennte Sitzungen pro Tag durchführt und dies 2 bis 5 Tage hintereinander mit Wiederholungen in den nächsten oder übernächsten Schulferien.
In diesem Vortrag wird die Referentin auf die allgemeine Durchführung der HEG (Hämoenzephalographie) und auf ihre spezielle Vorgehensweise im Rahmen von Kompakttagen eingehen. Zusätzlich wird sie Patienten mit ADS/ADHS sowie mit Mehrfachbehinderung, die erfolgreich mit der HEG (Hämoenzephalographie) trainieren, vorstellen. Auch steht sie für Fragen zur Verfügung.